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Eishockey am Ostseestrand

27.02.2018

Im Schatten der grandiosen Leistungen unserer deutschen Kufencracks bei den olympischen Spielen und somit von der breiten Öffentlichkeit nahezu unbemerkt, machte sich eine kleine Gruppe wagemutiger Hobby-Eishockeyspieler auf den Weg zu Sachsens schönster und größter Badewanne … Heringsdorf auf der Sonneninsel Usedom. Dort riefen die Heringsdorfer Schamasen zum alljährlichen Eishockeyturnier um den Schamasencup.

 

Durch den „Fischkopp“ in unseren Reihen konnte ein freundschaftlicher Kontakt zu dem doch sonst eher unbekannten Verein im Nordosten der Republik hergestellt werden und
der Einladung zu diesem Turnier wollten wir gern folgen.

 

Somit ging es diesmal nicht zum Baden an die Ostsee ….sondern zum Eishockey Spielen. Mit reichlich Erfahrung ausgestattet...schließlich schauen wir seit Jahren unseren Kindern Woche für Woche beim Spielen zu und einer Portion Mut, Lust und guter Laune im Gepäck ging's am 23.02.2018 Richtung Insel. Dort erwartete uns eine auf das wesentliche beschränkte Veranstaltungsstätte. Umkleiden,
Imbiss und sanitäre Einrichtungen in Schiffscontainern bzw. Bauwagen und teils sogar mit Heizung. Die Eisfläche unter freiem Himmel direkt am Strand. Einfach traumhaft und allein das schon die Reise wert.

 

Der Wettergott hatte für die „hallenverwöhnte Kundschaft“ das komplette Programm parat – Schnee, Sonne, 'ne steife Brise, ordentliche Minusgrade und dann wieder Schnee, Schnee, Schnee. Was will der Wintersportler mehr ?!?

 

Aber nun zum Sportlichen…
In der Vorrunde trafen wir auf die Hamburg Crocodiles (1:3), die Berlin Beavers (0:1), die Blaubären Berlin (1:4) und die Schamasen Juniors (1:1). So mussten wir feststellen, dass wir allein von den Erfahrungen an der Bande nicht zehren konnten, uns in der einen oder
anderen Situation das gewisse Scheibenglück fehlte und insbesondere die Blaubären ne Nummer zu groß waren.

 

Nun hieß es am Sonntag früh gegen die Schenkendorfer Devils, welche in Ihrer Vorrunde ohne Punkte blieben, die rote Laterne des Turnierletzten zu verhindern. Der zuvor bereits erwähnte Wettergott hatte aber nochmals ne Schippe Schnee draufgepackt und nachdem
die Eisfläche mit viel Aufwand vom Schnee beräumt wurde, konnte im dichten Schneetreiben das „kleine Finale“ beginnen.

 

Beide Mannschaften gingen beherzt und fair zur Sache und in einer Schneeschlacht fielen in der ersten Halbzeit auf beiden Seiten 2 Tore. Bei mittlerweile 5 cm Schneedecke und anhaltendem dichten Schneefall konnte die Partie nicht fortgesetzt werden und die Teams einigten sich auf ein 2:2 unentschieden. Somit blieb beiden Teams die Laterne erspart und das Turnier konnte mit einem guten
Gefühl beendet werden.

 

Für die erstmalige Teilnahme des Hobbyteams an einem Turnier stand der sportliche Erfolg weniger im Fokus als der gemeinsame Spaß am Eishockey, der Gemeinschaft und der Austausch mit den Sportfreunden aus anderen Vereinen. Unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen und wir kehren im nächsten Jahr gern wieder auf die Insel zurück.

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